Depression


In aller Kürze


Fast jeder 10. Mensch in Österreich leidet derzeit an einer Depression. 

Depressionen beeinträchtigen die Lebensqualität meist stärker als körperliche Erkrankungen. 


Trotzdem holt sich nur jeder vierte Betroffene professionelle Hilfe.

Ein durchschnittlicher Krankenstand aufgrund einer Depression dauert 64 Tage.

Depression tritt meist erstmals im jungen Erwachsenenalter auf und ist bei Frauen doppelt so häufig wie bei Männern.

Auch wenn es sich jetzt anders anfühlt - eine Depression ist sehr gut behandelbar und kann in den allermeisten Fällen überwunden werden.


Kernsymptome

Traurige, gedrückte Stimmung oder innere emotionale Leere, Interessenverlust und Freudlosigkeit, verminderter Antrieb mit Müdigkeit und Energieverlust 

Weitere Symptome sind Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, körperliche Beschwerden, kognitive Beeinträchtigungen, Gefühle von Wertlosigkeit, Schuld und Hoffnungslosigkeit und häufig damit einhergehende Suizidgedanken. 

Ursachen und Risikofaktoren von Depressionen sind eindeutig multifaktorieller Natur, wobei biologische, psychologische und soziale Faktoren zum Tragen kommen.

Was tun?

Eine Depression geht nicht von Medikamenten allein weg, oft sind diese auch gar nicht notwendig. Was aber auch trotz professioneller Hilfe immer notwendig bleiben wird, ist sich selbst Gutes zu tun - auch wenn es schwer fällt. Ein Gespräch mit einer Freundin, ein kurzer Spaziergang oder sich eine Kleinigkeit gönnen, die man früher immer genossen hat. Einmal an etwas Schönes denken und anerkennen, dass es neben allem Leid auch Gutes gibt.
Es mag zwar aus heutiger Sicht ganz anders aussehen, aber Depressionen verschwinden in den allermeisten Fällen wieder.
Das Wichtigste zuletzt: der richtige Zeitpunkt, etwas zu unternehmen ist jetzt!


Ich will es ganz genau wissen

Depressionsbericht Österreich